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| 23.2.2010 - 30.5.2010 |
JOSEF WETZL - DIE UNTERWELT DER GEFÜHLE
Die Galerie stellt den Maler Josef Wetzl anlässlich seines 80. Geburtstages mit einer großen Ausstellung vor. Ein Unbekannter ist der Mylauer wahrlich nicht und deshalb liegt der Fokus dieser Schau auf Werken der letzten zehn Jahre, die bisher in Chemnitz noch nicht präsentiert worden sind. Mit ungebrochener Aktivität arbeitet der Künstler bis heute und erneuert auch formal immer wieder sein Werk. Überraschungen sind also zu erwarten. Der Maler nimmt eine Sonderstellung innerhalb der sächsischen Kunstszene ein. Als Autodidakt nicht durch die Erwartungen und Routinen der großen Kunstschulen im Land geprägt, begann er dort, wo seine Kunsterfahrungen aufhörten, mit einer Synthese impressionistischer und expressionistischer Bildmittel. Hinzu kommt eine starke Prägung seiner bildnerischen Phantasie aus der frühen Kindheit. Wetzls Bildsituationen sind einfach und es sind immer Szenen oder Begegnungen: auf der Straße, in der Bar, auf dem Markt, Hochzeiten und Beerdigungen, Zirkus, Jahrmarkt und Tanz, Konzert, Bordell. In den Bildern der letzten Jahre reduziert Wetzl die verdichteten Bildformen zugunsten einer linearen Zeichnung mit dem farbigen Pinsel. Der spielerische Fluss des Farbrausches ist in die Konzentration weniger Striche auf weit größeren Bildformaten übergegangen. In der Folge lösen sich die Bildhintergründe und Geschehnisse immer weiter auf. Wenige Töne bestimmen heute den Klang seiner Bilder. Farbige Figuren tauchen aus dem gleißenden Licht der weißen Leinwand wie früher aus dem unbelichteten Dunkel auf. Nur noch das Sprechende einer Haltung und das Verborgene einer Physiognomie der Protagonisten interessieren ihn - Unterwelt der Gefühle pur. Es erscheinen ein Katalog und ein digitales Werkverzeichnis als DVD. Umfangreiche museumspädagogische Angebote für verschiedene Altersgruppen „Farben erforschen!“ für Vor- und Grundschulklassen, 60/90 min „Licht und Dunkelheit“ für Mittelstufen, 5./6. Klasse, 120 min „Gauner, Gaukler, Edelleute“ für Mittelstufen, 7.-10. Klasse, 120 min Um telefonische Anmeldung wird gebeten. Weitere Informationen zum Künstler: www.josef-wetzl.de |
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Ausstellungen außerhalb:
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| 26.2.2010 - 30.3.2010 |
100 Sächsische Grafiken 2008 - Blätter im Letterndickicht
Ausstellung zum Grafikwettbewerb, der 2008 unter dem Thema "Blätter im Letterndickicht" stand und zur Auseinandersetzung mit Schrift und Zeichen anregen sollte. Dresden, Sächsischer Landtag Ausstellung vom 26.2. bis 30.3.2010 Eröffnung: 25.2.2010, 18 Uhr geöffnet: Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa, So 10-16 Uhr |
| 17.6.2008 - 31.8.2008 |
Temporary Museum of Modern Marx
Das Objekt ist schon an Ort und Stelle. Nun kommt es ins Museum, indem ihm ein weißer Kubus von 17 x 12 x 30 Metern übergestülpt wird. Was wird aus dem berühmten Chemnitzer Kopf des Philosophen Marx, wenn er seines Entstehungskontextes beraubt wird, wenn der Betrachter hinter dem Indienstgenommenen den Philosophen wiederentdecken kann? Diese geistige Herausforderung an die Plastik und das Publikum zu erproben, unternimmt das Projekt. Innerhalb des begehbaren Kubus wird dem Besucher auf steigenden Wegen zunächst eine Wandlung der bisherigen Annäherung an den Marxkopf auf Augenhöhe ermöglicht. Den oberen Abschluß des Weges bildet eine Plattform über dem Kopf mit Aussicht auf die nun wieder sichtbare Stadt. Eine zweite Wirkungsebene des Projektes ist seine architektonische Form im Stadtraum. Der massive Eingriff an einem Schwachpunkt der städtebaulichen Entwicklung in unmittelbarer Nähe des Stadtzentrums von Chemnitz will einen Impuls für den Sächsischen Architektursommer 2008 geben. Das Temporary Museum of Modern Marx ist ein Projekt von Studierenden der Kunstuniversität Linz und der Angewandten Kunst Schneeberg in Zusammenarbeit mit der Neuen Sächsischen Galerie. Am 21. April begann der Bau der später verdeckten Gerüstkonstruktion, die wegen der Schrägstellung des Kubus für die ausführenden Handwerker eine nie gehabte Herausforderung darstellt. Am 5. Mai, dem 190. Geburtstag von Marx gab es ein großes „Marx lesen“ der Kabarettbühne Fata Morgana am bereits sichtbaren, aber noch nicht verhüllenden Gerüstbaukörper. Bis Anfang Juni wird dann der weiße Kubus entstehen. Treppen und Stege in seinem Inneren sorgen für die Begehbarkeit. Auf einer Plattform in Augenhöhe der Skulptur, ist Raum für die Beschäftigung mit Marx. Akustisch und in Buchform wird das „Kapital“ zugänglich sein. An einem Sonnabend Abend Ende Juni gibt’s Marxmusik und halten Karl Joachim Beuchel, der ehemalige Chemnitzer Stadtarchitekt, zur Baugeschichte des Denkmals und Dr. Eske Bockelmann, Dozent am philosophischen Institut der TU Chemnitz, zu den Kernaussagen des Kapitals unterhaltsame Vorträge. Öffnung des Museums: 17.6. - 31.8.08 täglich 11-20 Uhr Das Projekt wird realisiert aus der finanziellen Unterstützung durch das Kulturamt der Stadt Chemnitz, durch Sponsoren und den Neue Chemnitzer Kunsthütte e.V. sowie die zahlreichen und großzügigen Sponsoren von technischen Geräten, Arbeitszeit und Baumaterialien. Wir möchten folgenden Sponsoren und Förderern herzlich danken: Mehler Texnologies, Hückelhoven/Fulda Kulturamt Chemnitz Alfix Systemtechnik GmbH, Großschirma Erdgas Südsachsen GmbH, Chemnitz Eschenbach GmbH, Mühlau Hotel Mercure, Chemnitz Architekturbüro Georgi, Chemnitz Hüttner Bau GmbH, Chemnitz Spedition Pfeifer GmbH, Chemnitz O&T Gerüstbau GmbH, Chemnitz Reha Aktiv GmbH, Chemnitz Baumarkt Leitermann, Chemnitz Sparkasse Erzgebirge, Annaberg-Buchholz Tiefbauamt Chemnitz Ingenieurbüro Böhme, Freiberg Ingenieurbüro Löwl, Leubsdorf Karl-Friedrich Schmerer, Chemnitz Dr. Eske Bockelmann, Chemnitz Karl Joachim Beuchel, Chemnitz Peter Büttner, Chemnitz Wal Buchenberg Andrea Geyer, Ronald Reichelt, Leipzig Angewandte Kunst Schneeberg Kunstuniversität Linz Mannheimer Versicherung AG MVS Zeppelin, Chemnitz-Röhrsdorf BASEG werbung+kommunikation, Chemnitz druckspecht offsetdruck + service gmbh, Chemnitz Neue Chemnitzer Kunsthütte e.V. zur eigenen Webseite des TMoMMa |
| 1.1.1970 - 1.1.1970 |
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