Judah Passow - Shattered Dreams
Fotografien aus Palästina und Israel
Eine Ausstellung im Rahmen der 21. Tage der jüdischen Kultur in Chemnitz.
Ausstellung vom 3. März bis 20. Mai 2012
Seit der Gründung des Staates Israel im Jahr 1948 brechen in der Region im Nahen Osten immer wieder Konflikte mit den arabischen Nachbarn aus. Gerade zwischen Palästinensern und Israelis kam es auch in der jüngsten Vergangenheit zu blutigen Auseinandersetzungen. Judah Passow dokumentiert seit über 25 Jahren die Folgen des Nahost-Konflikts für namhafte Zeitungen und Magazine. Die dabei entstandenen Fotografien wurden weltweit ausgestellt und in einem Bildband mit dem Titel „Shattered Dreams“ publiziert. Über vierzig dieser Arbeiten werden nun für zwei Monate in der Neuen Sächsischen Galerie zu sehen sein.
Im Vordergrund der Fotografien steht die alltägliche Realität von Palästinensern und Israelis, die von Gewalt und Diskriminierung geprägt ist. Behutsam komponiert Judah Passow seine Schwarz-Weiß-Arbeiten und bringt dabei Aussagen und Gefühle auf den Punkt. Ob trauernde Eltern, „Intifada“ spielende palästinensische Kinder oder israelische Soldaten auf Patrouille – es sind Momentaufnahmen, die dem Betrachter die Grausamkeit des Konfliktes vor Augen führen. Dabei stehen die gezeigten Einzelschicksale immer auch für das Schicksal der übrigen Bewohner dieses Landes. Verzweiflung, Trauer, Wut und Resignation ziehen sich wie ein roter Faden durch die Bilder der Ausstellung und vergegenwärtigen einen Konflikt, der vielen Europäern so fremd ist, wie die Region selbst. Doch Judah Passows Fotografien leiten den Blick gezielt auf das, was Texte und Jahreszahlen oft nicht vermitteln können – die Schicksale dahinter.
„Dieses Land ist ein Ort, an dem die Jungen ihrer Kindheit und die Alten ihrer Würde beraubt werden. Die Menschen glorifizieren ihre Vergangenheit, verfluchen ihre Gegenwart und haben Schwierigkeiten, sich eine Zukunft vorzustellen. Es ist eine raue Nachbarschaft“, sagt Passow über sein Heimatland. mehr
NEUES 2
Schenkungen und Neuerwerbungen für die Neue Sächsische Galerie seit 2008
Malerei, Grafik, Plastik und Fotografie
Ausstellung vom 29. Mai bis 12. August 2012
Mit der Ausstellung stellt die Galerie die zahlreichen Neuzugänge der letzten Jahre vor. Durch großzügige Schenkungen von Künstlern, Privatpersonen und Firmen konnte der Sammlungsbestand um wertvolle Stücke bereichert werden. Darunter befinden sich Gemälde von Josef Wetzl und Jean Schmiedel, Objekte von Jürgen Schieferdecker, Zeichnungen von Andreas Stelzer sowie zahlreiche Druckgrafiken namhafter sächsischer Künstler. Außerdem werden Ankäufe der Kunsthütte präsentiert, mit denen der Verein dazu beitragen möchte, einzelne Sammlungslücken der Neuen Sächsische Galerie zu schließen. So konnten beispielsweise Werke von Peter Graf, Martin Schoppe oder Wolfram Adalbert Scheffler erworben werden.
„The Wonder of Learning“
the hundred languages of children
Ausstellung vom 30. Mai bis 30. Juni 2012
Dreidimensionale Objekte, Videos, Anschauungstafeln und Audioaufnahmen veranschaulichen eindrucksvoll die Werte, Erfahrungen und die Philosophie der innovativen Reggio-Pädagogik. Die Ausstellung zeigt einen Weg für die Umsetzung des Bildungsplanes in Deutschland und veranschaulicht selbstbestimmtes Lernen, getrieben von Wissbegierde, Kreativität und Engagement. Sie lässt erkennen, wie die Jüngsten beim Experimentieren Zusammenhänge erfassen, wie sie ihre Umgebung erforschen, als Künstler agieren und welche Freude ihnen der Umgang mit Sprache bereitet.
Neue Sächsische Galerie / Schaumagazin
Eine Kooperation der Neuen Sächsischen Galerie mit der Arbeiterwohlfahrt Chemnitz und Umgebung e.V. mehr





